Mittwoch, 20. November 2002

Tag E-14

Die technischen Daten des Tages:

SeaPoint, Lions Head Lodge

S : 33°53'829"  E : 18°24'539"

Für eine vergrößerte Ansicht und Details einfach auf die Bilder klicken. Es öffnet sich ein neues Fenster!


Aus dem Beobachten der Halbschattenfinsternis wird leider nichts. Das Flugzeug weicht zu sehr mit der Stirnseite nach Südost ab. Der Mond ist knapp außerhalb des Sichtbereiches, und das kann man auch auf der Verlaufskarte an den TV-Schirmen erkennen. Eine weiter östlich gelegene Flugroute hätte das vielleicht ermöglicht. Schade. Die Flugbegleiter sind der Ansicht, dass der Pilot auch auf Anfrage die Fluglage nicht ändern würde... Vielleicht haben die anderen in ihren Fliegern ja etwas gesehen.

Cockpit-TV live

Landung um 08.50 Uhr in Cape Town. Nach Geldwechsel treffe ich in der Halle inmitten von scheinbar tausenden, hochgehaltenen Namensschildern auf den Fahrer, der mich zur ersten Unterkunft auf der Tour bringen wird. Weil er noch auf andere Passagiere warten muss, ergibt sich für mich die Gelegenheit zu einem Plausch mit einem Globetrotter aus Alaska. 3 Monate Namibia warten auf ihn. Er wartet nur auf seinen Anschlussflug.

Aidan aus Dublin ist auch Tour-Teilnehmer und ist sogar mit der gleichen Maschine wie ich eingetroffen. Erst als der Fahrer vom Bus-Shuttle alle Leute zusammen hat, lernen wir uns kennen. Es folgt eine halsbrecherische Fahrt mit viel Hupe durch Kapstadt. Trotzdem erreicht der VW-Bus in vollständigem Umfang die Lions Head Lodge, unsere Unterkunft für die nächsten 2 Tage. Mit Aidan checke ich ein und mache es mir im Hotelzimmer gemütlich. Später trifft Peter Möllenbeck ein, und wir plaudern ein wenig im Hotelzimmer. Weil uns der Nachmittag zur freien Verfügung steht, erkunden wir auf eigene Faust die Umgebung.

Die Wanderung beginnt Der Löwenkopf Peter mit Löwenkopf the sea & the town

Wir wandern in Richtung des Lion's Head, eine auffällige Bergkuppe, die im Vergleich zum Tafelberg recht bescheiden wirkt. Doch Peter möchte ganz nach oben. Nach langem Weg über Stock und Stein und Kette kommen wir oben an und werden mit einem atemberaubenden Panorama-Blick belohnt. Das erste Extra des Tages! Die hohen Gebäude um den Shell-Tower auf der einen Seite, zur anderen Richtung die Tennisplatzanlagen der Reichen.

Skyline Kapstadt Table Mountain ahead Blick über den signal hill

Am Abend treffen wir im Restaurant der Lodge auf Wolfgang Klöwing, HGW und Uwe. Nach gemeinsamen Abendessen und erstem Kennenlernen macht sich die lange Bergtour bei mir bemerkbar und ich sinke um 22.00 Uhr müde ins Bett. Auch der undichte Wasserhahn kann mich nicht von sofortigem Einschlafen abhalten. Hach ja!